Miro Schluroff

deutscher Handballspieler; Nationalspieler, Vizeeuropameister 2026

Erfolge/Funktion:

Nationalspieler

Vizeeuropameister 2026

* 25. April 2000 Bregenz (Österreich)

Miro Schluroff gelang bei der Europameisterschaft 2026, bei der das deutsche Team Silber holte, der Durchbruch zum internationalen Topspieler. Der linke Rückraumspieler des Traditionsklubs VfL Gummersbach überzeugte vor allem durch seine Wurfkraft. Schon zuvor hatte das Magazin HANDBALL INSIDE (#66, 6/2025) geschrieben, er gehöre "zu den größten Hoffnungen des deutschen Handballs". Schluroff, Sohn eines ehemaligen Profifußballers, war nach Stationen bei den Füchsen Berlin und GWD Minden im Jahr 2022 zum VfL Gummersbach gekommen, wo er unter Trainer Guðjón Valur Sigurðsson nach und nach zum etablierten Bundesligaspieler avancierte und gemeinsam mit anderen jungen deutschen Talenten wie Julian Köster oder Tom Kiesler zum sportlichen Aufschwung des Traditionsklubs beitrug.

Laufbahn

Anfänge in Bremen

Anfänge in Bremen Miro Schluroff wurde im österreichischen Bregenz geboren, wo sein Vater Lars Unger zu jener Zeit als Profifußballer beim dortigen Erstligisten aktiv war. 2003 kehrte die Familie nach Norddeutschland zurück und ließ sich in Bremen-Habenhausen nieder. Der kleine Miro spielte zunächst ebenfalls Fußball (als Innenverteidiger) und zusätzlich Tennis.

Erst 2011 begann er beim ATSV Habenhausen mit dem Handball - wohl auch, weil in der Schule in Habenhausen alle, sogar die ...